Produktdetails
Über das Buch.
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- Autor: Dipl.-Inf. Klaus Schmeh (Biographie siehe unten)
- Reihe: Sachbuch
- 440 Seiten, 169 Abb., davon 23 Abb. in Farbe auf 16 Seiten, 2. Auflage
- Hardcover, Format 155 x 230 mm
- Preis: 34,90
- Verlag: W3L GmbH
- ISBN: 978-3-937137-89-6
- Kaufen: W3L Online-Shop oder im Buchhandel
- Inhalt: Codeknacker gegen Codemacher (PDF)
- Probelesen: Codeknacker gegen Codemacher: Musterkapitel (PDF)
- Geleitwort: Geleitwort zu Codeknacker gegen Codemacher (PDF)
- Pressemitteilung: Codeknacker gegen Codemacher, 2. Auflage (PDF)
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Titel der 1. Auflage: »Die Welt der geheimen Zeichen«
Das Wichtigste in Kürze.
Als die Schrift zum Rätsel wurde
»Wirtschaftsspionage muss bereits im alten Mesopotamien ein Problem gewesen sein. Anders ist es nicht zu erklären, dass dort um 1.500 v. Chr. ein Töpfer beim Notieren einer Keramikglasur auf einer Tontafel einen erstaunlichen Trick anwandte: Er veränderte das Aussehen der damals üblichen Keilschriftbuchstaben und machte dadurch den Inhalt des Texts für Außenstehende unlesbar. Mit anderen Worten: Der mesopotamische Töpfer führte eine Verschlüsselung durch. ...«
So beginnt das Buch auf der 1. Seite. Es wird sie bis zur letzten Seite nicht mehr loslassen!
Dieses Buch beschreibt ein Stück Menschheitsgeschichte, ein Stück Technikgeschichte und ein Stück Computergeschichte.
Die behandelten Themen in diesem Buch:
- Das Zeitalter der Verschlüsselung von Hand
- Als die Schrift zum Rätsel wurde
- Ein Weltkrieg der geheimen Zeichen
- Room 40
- Auf dem Weg zur kryptologischen Weltmacht
- Das Buch, das keiner lesen kann
- Die Jäger des verschlüsselten Schatzes
- Das Zeitalter der Verschlüsselungsmaschinen
- Die Enigma
- Auf den Spuren der Kryha-Maschine
- William Friedman knackt die Purple
- Würmer aus Zahlen
- Der Geheimschreiber
- Colossus gegen die Lorenz-Maschine
- Windtalkers
- Hitlers letzte Maschinen
- Die unterschätzten deutschen Codeknacker
- Verschlüsselung im Kalten Krieg
- Das Zeitalter der Verschlüsselung mit dem Computer
- Der Data Encryption Standard
- Das öffentliche Geheimnis
- Sicherer als der Staat erlaubt: PGP
- Kryptologie und Politik
- Der Advanced Encryption Standard
- Hans Dobbertin knackt MD5
- Der Cybermoney-Flop
- Von Abrüstung bis Zero-Knowledge
Aus dem Geleitwort von Prof. Dr. C. Paar, Lehrstuhl für Kommunikationssicherheit, Ruhr-Universität Bochum.
Herrn Klaus Schmeh ist es nun mit diesem Buch in hervorragender Weise geglückt, die interessantesten Aspekte der Kryptologie in ebenso verständlicher wie fesselnder Weise darzustellen. In den ersten beiden Teilen des Buches wird ein Bogen gespannt, der von der Verschlüsselung im amerikanischen Bürgerkrieg bis hin zum Codebrechen im Kalten Krieg reicht. Natürlich darf eine spannende Behandlung des Brechens der berühmten Enigma nicht fehlen. Auch weniger bekannte Begebenheiten, wie die Erfolge der deutschen Codebrecher im Zweiten Weltkrieg oder Kryptologie in der DDR, werden in interessanter Weise dargestellt.
Im nächsten Teil des Buches gelingt Herrn Schmeh das Meisterstück, die überaus spannende Geschichte der modernen Datensicherheit seit den siebziger Jahren bildhaft und sehr interessant ohne theoretische Überlast darzustellen. Die Themen sind hier ebenso vielfältig wie die Bedeutung der Verschlüsselung in unserem täglichen Leben geworden ist: Von der Entstehungsgeschichte der bekanntesten Verschlüsselungssoftware PGP über das deutsche Signaturgesetz bis hin zur Quantenkryptographie, die schon in einigen Jahren einsatzbereit sein kann, werden hier zahlreiche Themen in fesselnder Weise aufbereitet.
Besonders gefällt mir, dass neben der historischen Bedeutung von (oft zu schwachen) Codes auch der technische Hintergrund ohne mathematischen Ballast beschrieben wird.
Alles in allem ein Buch, welches einen nicht mehr loslässt und das ich vom Laien bis zum Datensicherheitsexperten jedem empfehlen kann!
Zum Autor.
Klaus Schmeh (Jahrgang 1970) ist von Beruf Informatiker und beschäftigt sich bereits seit 1995 beruflich mit dem Thema Kryptologie (Wissenschaft der Verschlüsselung). Etwa zur gleichen Zeit begann seine Karriere als Journalist und Autor mit einigen Veröffentlichungen zum Thema Kryptologie in bekannten Computer-Zeitschriften. Inzwischen hat der aus Baden-Württemberg stammende Schmeh über 100 Artikel in c't, iX, Computerwoche, Internet World und anderen Publikationen veröffentlicht, wobei er meist seinem Spezialgebiet Verschlüsselung treu geblieben ist.
Auch Klaus Schmehs erstes Buch »Safer Net. Kryptografie im Internet und Intranet« (1998) behandelte kryptologische Themen, ebenso wie der Nachfolger »Kryptografie und Public-Key-Infrastrukturen im Internet« (2001), das inzwischen auch auf Englisch übersetzt wurde. 2001 wagte sich Schmeh erstmals an Themen außerhalb des Computer-Bereichs und veröffentlichte das Satire-Buch »Ein Top-Manager in 7 Tagen« sowie sein bisher erfolgreichstes Werk »Die 55 größten Flops der Wirtschaftsgeschichte«. 2004 erschienen »David gegen Goliath. 33 überraschende Unternehmenserfolge« sowie »Der Kultfaktor. Vom Marketing zum Mythos: 42 Erfolgsstorys von Rolex bis Jägermeister«.
»Die Welt der geheimen Zeichen« ist die achte Buchveröffentlichung von Klaus Schmeh. Er widmet sich darin seinem Spezialgebiet Kryptologie, geht das Thema jedoch erstmals populärwissenschaftlich an. Da der Autor gleichermaßen Kryptologie-Fachmann und Schriftsteller ist, bietet das Buch eine einzigartige Kombination aus Information und Lesespaß.
Rezensionen zur 2. Auflage.
amazon.de
Der Autor versteht es auf das Beste, das Thema Verschlüsselung sehr kompetent, umfassend und spannend darzustellen. Auffallend ist die sprachliche Präzision und Ausdrucksstärke, angereichert mit einer guten Prise Humor und sehr gut ausgewählten Bildern. Mit beinahe jedem Satz schafft es der Autor, seine eigene Begeisterung für das Thema auf den Leser zu übertragen. Es gibt nicht viele Bücher, für die ich dasselbe behaupten könnte: es ist einfach perfekt gemacht - daran gemessen ist der Preis mehr als in Ordnung.
Ein Leser aus Hamburg
Im Vergleich zur ersten Auflage (die hieß noch »Die Welt der geheimen Zeichen«) hat der Autor noch einmal deutlich Inhalt nachgelegt. Schon die erste Auflage hat mir sehr gut gefallen. Die jetzige Fassung ist für mich endgültig das beste Buch zum Thema. Ein aktuelleres, besser geschriebenes und vollständigeres Werk zur Verschlüsselungsgeschichte gibt es einfach nicht.
Ein Leser aus Mayen
Rezensionen zur 1. Auflage.
Spektrum der Wissenschaft
Ausgabe März/2005:
Schon nach 30 Seiten kann kein Leser mehr ernsthaft an der Wichtigkeit der Kryptografie zweifeln. Geheimschriften waren schon im 19. Jahrhundert kriegsentscheidend, und das Entschlüsseln geheimer Botschaften hat sogar geholfen, ein Rätsel der Geschichtswissenschaften zu lösen.
Das Buch gliedert 3500 Jahre Kryptografiegeschichte in drei Epochen. Deren erste, die Zeit der Verschlüsselung von Hand, überspannt den längsten Zeitraum, von der Antike bis zum Ersten Weltkrieg, (...)
In der zweiten Epoche, dem Zeitalter der Verschlüsselungsmaschinen, überschlagen sich (...) die Ereignisse. Eine Hauptrolle spielt dabei die legendäre deutsche Chiffriermaschine »Enigma«, die im Zweiten Weltkrieg von den Briten entschlüsselt wurde. (...)
Die dritte Epoche ist die der Verschlüsselung mit dem Computer und einer ihrer Höhepunkte die Lösung des Schlüsselaustauschproblems, etwa durch die scheinbar paradoxe Kryptografie mit veröffentlichtem Schlüssel (public key cryptography). (...)
Das Buch beeindruckt durch eine große Vielfalt von Themen. So wird auch das Problem angesprochen, dass ein eigentlich sicheres Verfahren dadurch gefährdet sein kann, dass dem Angreifer Seitenkanäle der Information, wie etwa der Stromverbrauch einer Chipkarte, zur Verfügung stehen. Potenzielle Bedrohungen gegenwärtiger Verschlüsselungsverfahren sind der DNA-Computer und der Quantencomputer. Aber man hat die Aussicht, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben, nämlich den Quantencomputer mit der Quantenkryptografie. (...)
Das Buch bietet nicht nur spannende Geschichten, sondern hat auch einen didaktischen Anspruch. Wichtige Begriffe werden am Ende eines Kapitels noch einmal kurz dargestellt, Randnotizen erlauben dem flüchtigen Leser einen raschen Wiedereinstieg. Ein Anhang bietet weitere Anregungen und zeigt einige noch ungelöste Fragen der Kryptografiegeschichte. Die schönsten der zahlreichen Bilder sind am Ende noch einmal in Farbe wiedergegeben. Das Werk sei also auch vorinformierten Lesern wärmstens empfohlen. (...) (Jörn Müller-Quade)
ekz.bibliotheksservice GmbH
Viele Bibliotheken besitzen sicher die schönen und ausführlichen Bücher über Kryptographie und Kryptoanalyse von Kippenhahn und Singh (...). Ist dann der gut geschriebene neue Band notwendig? O doch, er erzählt zwar viele der Histörchen bis zum Ende des 2. Weltkriegs erneut, kann aber neuere Informationen über deutsche Mathematiker im und nach dem Krieg einbeziehen. Überdies ist er stärker an den Biographien berühmter Kryptologen interessiert und kann so interessante Einzelheiten beisteuern, etwa über Boris Hagelin oder William Friedman, der auch das Wort »cryptanalysis« geprägt hat (nicht aber cryptology und cryptography, laut OED bekannt seit dem 17. Jh.). Auch wenn manche Leser die vielen technischen Details nur überfliegen, es ist lesenswert, dass manche Entschlüsselungen kriegsentscheidende Auswirkungen hatten, aber auch, dass oft nur ein günstiger Zufall solche Erfolge möglich machte, ein Zufall, der überdies fast stets auf menschlichem Versagen der Gegenseite beruhte. So ist der Band auch für Manager interessant, die gern die Fehlerquoten ihrer Mitarbeiter reduzieren würden. (Martin A. Lobeck)
WAZ
Westdeutsche Allgemeine
Ausgabe 259/2004:
Ein großes Buch aus einem kleinen Verlag: »Die Welt der geheimen Zeichen« erzählt spannend und anschaulich von der Kunst der Verschlüsselung.
Glaubt man dem Autoren, so dauert »Die faszinierende Geschichte der Verschlüsselung« (Untertitel) bereits seit 3500 Jahren an. Denn Wirtschaftsspionage gab es schon im alten Mesopotamien: »Anders ist es nicht zu erklären, dass dort um 1.500 v. Chr. ein Töpfer beim Notieren einer Keramikglasur auf einer Tontafel einen erstaunlichen Trick anwandte: Er veränderte das Aussehen der damals üblichen Keilschriftbuchstaben und machte dadurch den Inhalt des Texts für Außenstehende unlesbar.«
Ausgehend von dieser alten Technik liefert Schmeh einen historischen Rundumschlag. Schon auf Grund der zahlreichen Fakten kein Buch, das man mal eben so im Vorbeigehen liest, doch äußerst anschaulich und spannend erzählt. Nie liegt der Schwerpunkt alleine auf der Technik, sondern immer auch im historischen Zusammenhang.
Faszinierend vor allem das Kapitel »Hitlers letzte Maschinen«, das über die üblichen bekannten Geschichten hinausgeht. Denn Enigma war längst nicht die einzige Verschlüsselungsmaschine der Nazis. ...
Redaktion LOG IN
Die erste Auflage dieses Buches erschien unter dem Titel »Die Welt der geheimen Zeichen« [...]. Nun liegt die zweite, stark erweiterte Auflage dieses grundlegenden Werks zur Geschichte der Kryptologie vor. Der Autor erzählt in anschaulicher und unterhaltsamer Sprache den ewigen Kampf zwischen Codemachern und Codeknackern. Er hat sein Buch in vier Hauptkapitel aufgeteilt: 1. Das Zeitalter der Verschlüsselung von Hand, 2. Das Zeitalter der Verschlüsselungsmaschinen, 3. Das Zeitalter der Verschlüsselung mit dem Computer, 4. Zukunft und Fiktion der Verschlüsselung. Insgesamt wird in diesem Buch ein wesentlicher Teil der Menschheits-, Technik- und Computergeschichte aufgeblättert. Neben der historischen Bedeutung der verschiedenen Verschlüsselungsverfahren beschreibt der Autor sehr instruktiv - ohne mathematischen Ballast - stets den jeweiligen technischen Hintergrund, so dass dieses Buch sowohl für interessierte Laien als auch für Fachleute zum Genuss beim Lesen werden kann. Hinweise auf das Thema »Kryptologie« in Museen, auf die Software CrypTool, ein umfangreiches Glossar und Literaturverzeichnis sowie ein ausführlicher Namens-, Organisations und Sachindex machen das Buch darüber hinaus zu einem ausgezeichneten Nachschlagewerk. Die schönsten Fotos sind im Anhang nochmals in Farbe wiedergegeben. Fazit: Insgesamt kann dieses Buch wärmstens empfohlen werden!

